Bauernhofurlaub in Aostatal

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Drésalwoald

Gressoney-Saint-Jean (Aosta)

"Das Gästehaus Drésalwoald ist das Ergebnis der Renovierung eines alten Hauses aus dem 19. Jahrhundert, das einst als..."

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Bauernhaus in Aostatal

Bauernhofurlaub im Aostatal ist alpine Landwirtschaft in ihrer extremsten Form: Italiens kleinste Region liegt vollständig über dem Talboden der Dora Baltea, umrahmt von Mont Blanc, Matterhorn, Monte Rosa und Gran Paradiso. Die Höfe sind klein, familiengeführt und häufig oberhalb von 1.500 Metern gelegen.

Die Seitentäler

Jedes Seitental hat seinen eigenen Charakter. Das Valtournenche steigt nach Cervinia unter dem Matterhorn an; Val d'Ayas und Gressoney wurden vor Jahrhunderten von Walsern aus der Schweiz besiedelt und bewahren deutschsprachige Traditionen und Holzarchitektur. Cogne öffnet sich zum Nationalpark Gran Paradiso, dem ältesten Italiens, in dem Steinböcke leicht zu beobachten sind. Courmayeur liegt am Talschluss unter dem Mont Blanc. Das mittlere Tal um Aosta selbst ist wärmer, mit Terrassenweinbergen und römischen Bauten.

Was die Höfe bieten

  • Fontina, im Tal hergestellt und gereift, oft in alten Bergsennereien
  • Alpine Weine aus Europas höchsten Lagen, darunter Blanc de Morgex
  • Motzetta, Lard d'Arnad und Bergwurstwaren am Hoftisch
  • Halbpension als Normalfall — nahe den Höhenhöfen gibt es kaum Restaurants
  • Direkter Zugang zu Wanderwegen, den Alta-Via-Routen und den Skigebieten

Die Saisonen

Der Sommer von Ende Juni bis Mitte September gehört dem Wandern, der Alpenflora und der Tierbeobachtung im Gran Paradiso. Der Winter von Dezember bis März steht für Ski in Cervinia, Courmayeur, La Thuile und Pila. In den Zwischenmonaten Mai und November schließen die meisten Höfe: außerhalb der beiden Hauptsaisonen unbedingt vorher nachfragen.

Aus der Schweiz führt der Große St. Bernhard direkt ins Tal, aus Frankreich der Mont-Blanc-Tunnel, aus Italien die Autobahn ab Turin. Die Entfernungen sind kurz, die Straßen jedoch steil; in den kalten Monaten gilt Winterreifen- oder Kettenpflicht.

In Aostatal gibt es 27 Bauernhöfe, davon 2 mit Pool, 7 mit Restaurant und 9 haustierfreundlich.

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Häufige Fragen zu Aostatal

Wie viele Agriturismi gibt es im Aostatal und wo befinden sie sich?
Im Aostatal sind 27 Agriturismo-Betriebe aktiv, die sich alle in der Provinz Aosta (27 Betriebe) konzentrieren, der einzigen Provinz der Region. Das Angebot verteilt sich entlang der wichtigsten Alpentäler: von den Gebieten rund um Aosta bis hin zu den Zonen des Gran Paradiso, des Monte Bianco und des Gran San Bernardo.
Welche Gebiete im Aostatal eignen sich am besten für einen Agriturismo-Aufenthalt?
Die meistgefragten Gebiete sind Monte Bianco mit Betrieben in großer Höhe in der Nähe von Courmayeur sowie Gran Paradiso als Eingang zum Nationalpark. Monte Cervino und Monte Rosa ziehen Gäste an, die die großen Alpenwände anstreben. Für logistisch weniger anspruchsvolle Aufenthalte bietet Aosta und Umgebung gute Erreichbarkeit und etablierte Infrastruktur. Mont Avic und Gran San Bernardo sind abgelegenere Optionen.
Was isst man in den valdostanischen Agriturismi?
Die valdostanische Küche dreht sich um wenige identitätsstiftende Produkte: Fontina DOP, Lardo d'Arnad DOP, Mocetta (getrocknetes Rind- oder Gamsfleisch), Jambon de Bosses DOP. Polenta concia und Zuppa valpellinentze sind feste Bestandteile der Speisekarte. Zu den lokalen Weinen, die auf Terrassenweinbergen angebaut werden, zählen Blanc de Morgex et de La Salle DOC und Valle d'Aosta Enfer d'Arvier DOC.
Wann ist die beste Reisezeit für einen Agriturismo-Aufenthalt im Aostatal?
Das hängt von der gewünschten Aktivität ab. Juli und August sind die Hauptmonate für Trekking und Bergsteigen; die Hochalpenwiesen sind von Juni bis September auf dem Höhepunkt. Der Herbst (September–Oktober) fällt mit der Désalpe zusammen, dem Almabtrieb der Herden ins Tal, einem in der gesamten Region verbreiteten Ereignis. Der Winter eignet sich für Gäste, die Skifahren mit einem Landaufenthalt verbinden möchten, wobei Betriebe in den Haupttälern auch in der Nebensaison geöffnet sind.
Welche Leistungen bieten die Agriturismi im Aostatal an?
Zu den häufigsten Leistungen gehören Verpflegung mit eigener Küche, Direktverkauf von Käse und Wurstwaren, Haustierfreundlichkeit und Aktivitäten für Familien mit Kindern. Einige Betriebe bieten eine Fattoria didattica oder geführte Trekkingtouren an. Der Filter auf Agriturismi.it ermöglicht die gezielte Auswahl der Betriebe nach einem bestimmten Angebot, ohne jede einzelne Seite aufrufen zu müssen.
Welche Erlebnisse sind auf einem valdostanischen Agriturismo möglich?
Die Hauptaktivität ist das Wandern auf markierten Wegen, von denen viele durch den Parco Nazionale del Gran Paradiso oder den Parco del Mont Avic führen. Häufig werden Verkostungen von Fontina und DOC-Weinen direkt im Betrieb angeboten. Im Winter bieten einige Betriebe in der Nähe von Monte Cervino und Monte Bianco schnellen Zugang zu den Skipisten. Die Beobachtung alpiner Fauna ist von mehreren Tälern aus möglich.
Was kostet ein Aufenthalt in einem Agriturismo im Aostatal?
Die Preise spiegeln eine Region mit hohen alpinen Betriebskosten wider. Das Einstiegssegment beginnt bei 60–80 € pro Person und Nacht mit Frühstück; Betriebe mit Restaurant und zusätzlichen Leistungen liegen zwischen 100 und 160 € pro Nacht im Doppelzimmer. In touristisch stärker frequentierten Zonen wie Monte Bianco und Monte Cervino werden in der Hoch- und Wintersaison 180–200 € und mehr schnell erreicht.

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