Hundertjährige Zypressen markieren den Weg zum Haupteingang des Bauernhofs, wo sich ein Innenhof und ein großer Parkplatz befinden. Die majestätische Eingangshalle (150 Quadratmeter) beherbergt noch immer seltene Kunstwerke, die von den jetzigen Besitzern gekonnt erhalten und restauriert worden sind: eine antike "Mola" (Mühlstein) zum Zerkleinern von Oliven, ein komplett renovierter Graben zum Umfüllen von Oliven, eine antike "Bilico" (Gegengewichtswaage), seltene persische Teppiche, eine wertvolle Sammlung von Pflügen, verzierte Kuhglocken, die für Tierschauen auf Messen verwendet wurden, eine herrliche Bibliothek mit antiken und nicht so antiken Texten, die den Gästen zur Verfügung steht, ein Entspannungsbereich mit Kamin und ein großer Tisch aus dem 20. Die Orangen-, Zitronen- und Mandarinenmarmelade wird im eigenen Zitronenhain hergestellt. Ebenfalls über den Haupteingang gelangt man in einen weiteren großen Raum: den Palmento. Auch hier ist die Geschichte des Landguts zu sehen: eine große Kelter aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts, in der der Trester gepresst wurde, ein Palmento zum Zerquetschen der Trauben, die in vier gleich große Bottiche mit einem Fassungsvermögen von 40 "Lasten" (Maßeinheit der damaligen Zeit) flossen. In die Bottiche flossen vier verschiedene Mostsorten, die dann zwischen dem "Teilpächter" und dem "Meister" aufgeteilt wurden. Diese Gräben beherbergen heute antike Haushalts- und Arbeitsgegenstände sowie einen Weinkeller mit datierten Weinen; von besonderem Reiz ist auch eine Sammlung von Schlüsseln aus Schmiedeeisen.
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